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 Dippoldiswalde (Foto: Uwe Göhlert) mit Dippold 

HERZLICH WILLKOMMEN IN DIPPOLDISWALDE

 

Sachsens ehemals kleinste Kreisstadt, heute Große Kreisstadt (knapp 11.000 Einwohner), liegt im Talkessel der Roten Weißeritz an Deutschlands ältester Schmalspurbahn in etwa 360 Meter Höhe: auf halbem Wege zwischen der Landeshauptstadt Dresden (20 km, stündlicher Busverkehr) und dem Wintersportzentrum Altenberg. Sie wird geprägt von einem rekonstruierten mittelalterlichen Stadtkern um die Stadtkirche (sehenswert ist außerdem die weithin einmalige Basilika aus dem 13. Jh.), Schloß und Rathaus nebst großem Marktplatz. Das Stadtbild des malerischen Ortes wird beherrscht von den Turmhauben der Kirche (Klengel) und des Schlosses - Symbol des Musikvereins Dippoldiswalde e. V.

Zum nahen Umfeld gehören Parks, bewaldete Hänge mit Wanderwegen nebst Ausblicken oder Fernsicht und das Naherholungsgebiet Talsperre Malter, deren Mauer 2002 zwar nicht die Flut durch Dresdens Hauptbahnhof, aber eine größere Katastrophe verhinderte.

Bereits 1218 Kirchort und seit 1401 Amtssitz, wurde die Stadt 1874 Verwaltungssitz einer der königlich-sächsischen Amtshauptmannschaften. Einst vom Silberbergbau geprägt, später von Lohgerber-, Töpfer-, Strohflechter- und anderen Gewerben, war es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. die Stadt der international gefragten Deutschen Müllerschule. Heute sind auch Hafernährmittel-, Hydraulik- und Papierfabrik Ruinen des vergangenen Jahrhunderts. Der vielgepriesene Dresdner Christstollen kam aus Dippoldiswalde (und Siebenlehn) erst in die Residenzstadt. Zur Zeit ist vermutlich die beste sächsische Bäcker-Eierschecke im historischen Zentrum zu kaufen, und Dippoldiswalde wurde „1a-Einkaufsstadt”.  

Wo vor mehr als 90 Jahren zeitweise die „Kalliope” Schallplatten produzierte, später noch die Opernsängerin Liesel von Schuch in der Villa ihres beamteten Bruders oder mit heimischen Chören ihren Sopran ertönen ließ, setzt man heute zunehmend auf Künste als ideale Ergänzung zum Tourismus.

Museum, Meisterinterpreten-Konzerte im Kulturzentrum, wo Kammerorchester, Chor, diverse Mal- und andere Zirkel heimisch wurden, Kirchenkonzerte, Osterzgebirgsgalerie und literarische Angebote im Rathaus locken wie Wassersport (Talsperre) und gepflegte Hotels ins „Tor zum Osterzgebirge”. In dem alten Beamtenstädtchen sind heute noch Teile des Landratsamtes des ehemaligen Weißeritzkreises zu Hause.

Für Sommerfrischler, Wintersportler, Natur- und Kunstbegeisterte hat „Dipps” eine ideale Mittelpunktlage zwischen den Domstädten Freiberg und Meißen sowie der Sächsischen Schweiz und Teplitz. Ein Abzweig der E 55 (B 170), der Straße nach Prag, unweit von Dippoldiswalde, führt durch Silbermanns Heimat Frauenstein ins nahe deutsche Weihnachtsland.

Wolfgang Mende (2008)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Autors!

Zur Homepage der Reihe "Meiterinterpreten im Gespräch"

 
 
 

   


   
     

Musikverein Dippoldiswalde e.V.

Vorsitzender:
Wolfgang Mende, 
Talsperrenstraße 18, 01744 Dippoldiswalde, 
Telefon/Telefax: +49 3504 614648


Ehrenvorsitzende:
Kammervirtuosin Jutta Zoff
Soloharfenistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden i. R.

Ehrenmitglieder:
Prof. Peter Damm
Solohornist der Sächsischen Staatskapelle Dresden i. R.
Prof. Peter Rösel
Pianist (Dresden)
Dr.-Ing. Rainer Jork
Mitglied des Bundestages i. R. (Dresden)
Prof. Ruth Konhäuser
Erstes Deutsches Harfenensemble ()
Prof. Reinhard Ulbricht
Konzertmeister der Sächsischen Staatskapelle Dresden i. R.
Liselotte Anders
Musikverein Dippoldiswalde ()
Dekan Prof. Arkadi Zensipér
Pianist (Dresden)
Susanne Branny
Sächsische Staatskapelle Dresden, Konzertmeisterin der "Dresdner Kapellsolisten"
Prof. Helmut Branny
Sächsische Staatskapelle Dresden, Leiter der "Dresdner Kapellsolisten"
Dekanin Prof. Annette Unger
Violinistin (Dresden)
Sieglinde Mende
Schatzmeisterin bis 2012
Grafische Werkstätten Dippoldiswalde
(Kostenloser Programmdruck)

Vereinsvorsitz:
Wolfgang Mende (Vorsitzender)
Prof. Helmut Branny (Stellvertreter)
Ingrid M. Skott (Schatzmeisterin)
Gerda Schwarzbach (Schriftführerin)
Holger Becker (ZBV)

Der Musikverein Dippoldiswalde e. V. wurde am 8.10.1996 im Kulturzentrum unter dem Vorsitz des Juristen Rudolf Polley, Stellvertreter des Landrates, gegründet und wird seitdem unter gleichem Vorsitz geleitet.

Dem Ruhelosen gibt die Musik Frieden,
und den Weinenden tröstet sie.
Die, die nicht mehr weiter wissen,
finden neue Wege,
und denen, die alles ablehnen,
erwächst neue Sicherheit und Hoffnung.

(Pablo Casals)

In Zeiten knapper Kassen ist der Rechtfertigungsdruck auf Kulturschaffende und Politiker zunehmend groß, übersehen wir dabei gerne, daß das Kulturangebot zugleich  ein Wirtschaftsfaktor ist. Die Prüfung eines Bremer Institutes ergab, daß jede in die Kultur investierte Mark dreifach zurückkommt. Zudem ist Kultur nicht der Luxus, den wir uns gelegentlich in üppigen Zeiten leisten, sondern der Boden und das Energiefeld, auf dem Wissenschaft und Wirtschaft gedeihen. 
Kultur ist im Wortsinne NOT-WENDIG.
Besonders der heranwachsenden Generation dient sie als Werteorientierung und Inspiration zur eigenen Kreativität. Kultur ist also eine Investition in die Zukunft.

(Prof. Hans-Peter Lehmann, Intendant des Opernhauses Hannover)

Könige, Fürsten und Herren
müssen die Musik erhalten,
denn große Potentaten und Regenten,
haben die Pflicht,
sich um die freien Künste zu kümmern.
Zwar haben auch einzelne Privatleute Lust
an der Musik und lieben sie,
aber sie können sie nicht finanzieren.
(Martin Luther; 1483-1546)

Lassen Sie uns einige Argumente für die Förderung und Erhaltung der Musikpflege andeuten, die auch für diejenigen überzeugend sein könnten, die von ästhetischen, kulturbezogenen Einsichten weit entfernt leben: Fremdenverkehr, Wirtschaft, Arbeitsmarkt profitieren erheblich von Kulturereignissen.
"Zwischen der kulturellen Ausstrahlung einer Stadt und ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit" - so heißt es in einer Mitteilung des deutschen Städtetages (Jürgen Krabbe 1982 in der Theodor-Heuss-Akademie Gummersbach) - "besteht ein enger Zusammenhang. Die Vielfalt der kulturellen Angebote macht die Attraktivität einer Stadt aus. Dies kommt nicht nur Gaststätten, Hotels und Einzelhandel zugute, die von den Besuchern profitieren. Ein von der Qualität des Kulturlebens bestimmter hoher Wohn- und Freizeitwert einer Stadt und damit die Attraktivität der Arbeitsplätze in dieser Stadt, sind ein nicht zu unterschätzender Faktor bei den Bemühungen um die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie, also für die Schaffung von Arbeitsplätzen. (...) Investition in Kultur heißt deshalb Investition in die Zukunft."

(Prof. Dr. Richard Jakoby, Ehrenpräsident des Deutschen Musikrates)

 
Einladung zur Mitarbeit im Musikverein Dippoldiswalde e.V.

Deutschland ist immer noch ein Land der Musik.
Millionen Menschen widmen sich der Musikpflege: singend, musizierend und beim schöpferischen Kunstgenuß.
Auch im Weißeritzkreis gibt es vielseitige Musikinteressen und zu weckende Potenzen.

Der Musikverein Dippoldiswalde e.V. wurde am 8. Oktober 1996 gegründet, um die Kräfte für die Erweiterung des Veranstaltungsangebotes und des dafür notwendigen attraktiven und funktionalen Saales zu bündeln, die Geschwisterkünste kooperativ anzunähern.
Der Verein ist selbstlos und wird Beiträge und Spenden für musikalisch-künstlerische Vorhaben einschließlich Anschaffungen verwenden. Jeder, der diese Initiative zugunsten der Kreisstadt, ihres traditionellen Umfeldes und der Belebung des Tourismus unterstützen will und die Satzung anerkennt, kann Mitglied werden.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag wurde auf 62 Euro für Vollbeschäftigte, 32 Euro für Rentner und Azubis festgelegt. Städte und Gemeinden, Unternehmen und Institutionen sind in der Beitragsordnung (gesondert) ausgewiesen. Über Einzelfälle berät auf Antrag der Vorstand. Spenden können bestätigt werden.

Wir brauchen auch Ihre Mithilfe und/oder Förderung und bitten um Ihre Mitgliedschaft!
Die Mitgliedschaft ist mit keinerlei Aufgaben verbunden, das heißt, Aufgabenbereiche sind nur Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
Die Erwartung an jedermann ist die der Mithilfe bei der Werbung neuer Mitglieder, Sponsoren und Hörer.

Wolfgang Mende
(Vorsitzender)